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MigrArt – Artists in Exile
The Migrart association is an initiative by refugee and BIPOC artists in Zurich. As a fundamental element of any culture, art plays a large role in allowing a bridge to be built between people of different origins, identities, and affiliations. By acknowledging the wealth of art created by people in exile and those who are “racialized,” understanding of the culture itself and the thoughts and feelings of people from different sectors can grow. It is not the rejection of other art and culture but rather tolerance for ambiguities that enriches the local culture, as cultural differentiation and different methodologies should also be seen as an enrichment.
In this sense, artistic communication is a crucial indicator in social integration and inclusion processes and can also be seen as promoting acceptance. This is only possible if marginalized artists (those affected by racism) and their artistic positions are visible and heard in the wider public. To understand this process and the relationship between resistance and artistic practice, it is important for us to create a space for exchange and discussion.
Over the past three years, the MigrArt association has organized various exhibitions, talks, film screenings, and concerts and performances in collaboration with various national and international artists.

DE

MigrArt
Artists in Exile
Der Verein Migrart ist eine Initiative von geflüchteten und BIPoC Künstlerinnen in Zürich. Als ein Grundelement jeder Kultur spielt Kunst eine grosse Rolle, da sie den Brückenschlag zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Identität und Zugehörigkeit ermöglicht. Mit dem Wissen vom Reichtum an Künsten von im Exil lebenden sowie «racialiced» Personen kann das Verständnis für die Kultur selbst und besonders für das Denken und Fühlen von Menschen anderer Sektionen wachsen. Nicht die Ablehnung anderer Kunst und Kultur, sondern Toleranz für Mehrdeutigkeiten ist eine Bereicherung für die einheimische Kultur, denn die kulturelle Differenzierung und unterschiedliche Methodologie darf auch als Bereicherung bewertet werden. In diesem Sinne ist die künstlerische Kommunikation ein entscheidender Indikator in sozialen Integrations -und Inklusionsprozessen und darüber hinaus als Förderung der Akzeptanz anzusehen. Dies wird erst möglich, wenn die marginalisierten Künstlerinnen (damit von Rassismus betroffene gemeint) und ihre künstlerischen Positionen in der breiten Öffentlichkeit Sichtbarkeit und Gehör finden. Für das Verständnis dieses Prozesses und die Verhältnisse zwischen Widerstand und künstlerischer Praxis ist es uns wichtig, einen Raum für Austausch und Auseinandersetzung zu kreieren.
In den letzten drei Jahren organisierte der Verein MigArt verschiedene Ausstellungen, Gespräche, zeigte Filme und veranstaltete Konzerte und Performances in Kooperationen mit verschiedenem nationalem und internationalem Künstler*innen.